persönliches...

Zur Chinesischen Medizin bin ich 1986 in San Francisco gekommen.  Dort habe ich über 10 Jahre gelebt. 1997 zog ich nach Berlin, wo ich meine Ausbildung zum Heilpraktiker machte und am Gesundheitsamt in Hohenschönhausen meine amtsärztliche Überprüfung absolvierte.

In Deutschland habe ich zwei große Ausbildungen in Akupunktur und Chinesischer Pharmakologie über die Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin AGTCM e.V. gemacht. Meine wichtigste Lehrerin ist Radha Thambirajah, deren Dolmetscher ich auch seit vielen Jahren bin. Sie hatte das Glück, noch vor der Kulturrevolution in China studiert zu haben, und lehrt ein wunderbar funktionierendes System der Wandlungsphasen-Akupunktur.

Ein zweiter wichtiger Lehrer ist Dr. Pasang Yonten Arya. Er hat mir die Lehren der Tibetischen Medizin nahe gebracht und vor allem im Bezug auf eine feine Diagnostik meinen Blick geschärft.

Vor meiner Praxis Krefelder Straße 21

Ich bin ganz sicher, dass ich jetzt den schönsten Beruf der Welt habe, aber wie die meisten meiner Kollegen habe ich vorher etwas anderes gemacht.

Nach dem Abitur in Bonn studierte ich zunächst an der University of Michigan in Ann Arbor Musik und arbeitete gut 10 Jahre mit großartigen Orchestern in den USA und in Frankreich. Heute schlägt sich das immer noch in der Praxis für Chinesische Medizin nieder - ein guter Teil meiner Patienten sind Sänger!

Zuhause habe ich zuvor aber noch eine andere Ausbildung mitbekommen. Meine Mutter war Hauswirtschaftsmeisterin und bildete Köche aus. Ich war das Versuchskaninchen für vieles und konnte recht früh im Leben richtig gut kochen. Deshab mußte ich als Student auch nie kellnern gehen, sondern stand in den Küchen der Welt. Seit gut 10 Jahren unterrichte ich selber Kochkurse mit Rezepten, die ich in der ganzen Welt gesammelt habe. Gelegentlich kochte ich auch noch in den letzten Jahren in Großküchen, vor allem für Käfer's Partyservice in München, wenn es darum ging, exotische Buffets für mehr als 4000 Personen herzustellen.

In Herrmannsdorf

In der Nähe von München liegt Herrmannsdorf. Dort werden Lebens-Mittel von der Qualität erzeugt, wie ich sie in der Küche verwenden möchte. Mit dem Gründer Karl Ludwig Schweisfurth verbindet mich mehr als nur die Hutmode. Vielmehr ist es die intensive Verbindung von Mensch, Natur und Kultur.

Beim Essen stelle ich mir immer die Frage: "Willst Du Dir das wirklich einverleiben? Willst Du, dass es ein Teil von Dir wird?" Bei guten Lebens-Mitteln aus kontrolliert biologischem Anbau und bei Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten wurden, ist die Anwort einfach. Bei Fastfood und US-Brause auch...

Mit Slowfood läßt sich prima leben.