Ernährungstherapie und Diätetik

In der Chinesischen Medizin wird der Lebensführung, und hier besonders der Ernährung, die größte Bedeutung beigemessen.

Ähnlich Komplex wie in der Kräuterheilkunde, werden die einzelnen Lebensmittel nach Geschmacksrichtung und Energieverhalten beurteilt und nach ihrer Wirkungsweise auf die verschiedenen Organe und Meridiane eingeteilt.

Je nach Krankheitsbild werden entsprechende Empfehlungen ausgesprochen und die Patienten haben die Möglichkeit, täglich am Herd ihre eigene Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Dazu müssen Grundlagen vermittelt werden, die über eine normale Behandlung in der Praxis für Chinesische Medizin hinaus gehen.

Um diesem Umstand gerecht zu werden, ist der Praxis für Chinesische Medizin mit der Heilküche eine eigene Kochschule angegliedert. Hier sollen die Teilnehmer nicht nur lernen, welche Lebensmittel gut für sie sind, sondern sie sollen auch sehen, dass es keines großen Mehrauswandes bedarf, schnell eine wohlschmeckende und gesunde Mahlzeit zuzubereiten.

In der Chinesischen Medizin sind mit jeder der 5 Wandlungsphasen, Holz- Feuer-Erde-Metall-Wasser, auch bestimmte Jahreszeiten, klimatische Faktoren, Organsysteme und Erkrankungen verbunden. Eine gesunde Ernährung bedeutet vor allem, dass man Vorbeugung betreibt und z.B. im Spätsommer, in der Wandlungsphase Metall, das zugehörige Yin-Organ, die Lunge, so stärkt, dass sie gegen Erkältungskrankheiten eine bessere Abwehrkraft hat.